Rutschhemmung durch gelasertes Glas

Mittels moderner Lasertechnik kann Glas sowohl an der Oberfläche als auch im Glasinnern bearbeitet werden.
Beiden Methoden ist der graphisch quasi unbegrenzte Pool an Gestaltungsmöglichkeiten zu eigen, dabei hat jede Variante spezifische Vorzüge für verschiedene Anwendungsgebiete.

Glasinnenlaserung:

Bei einer Laserung im Glas können zwei – oder bei entsprechender Glasdicke sogar dreidimensionale Motivein das Glas eingearbeitet werden, ohne die Oberfläche zu verändern. Diese Kombination aus feiner Motivgestaltung umgeben von einer hoch glänzenden Oberfläche fasziniert und strahlt Hochwertigkeit und Exklusivität aus.

In Kombination mit Flächenlicht lässt sich die außergewöhnliche Wirkung dreidimensionaler Laserungen noch steigern.

Oberflächenlaserung:

Je nach Anwendungsbereich kann es sinnvoll sein, Bearbeitungsverfahren wie Sandstrahlung oder Satinierung durch die Oberflächengravur zu ersetzen. Die Wahl kann hinsichtlich des Anwendungsbereiches getroffen werden: Ein entscheidender Vorteil dieser Technik besteht in der fast vollständigen Unempfindlichkeit gegen Schmutz oder Fingerabdrücke und der unkompliziert zu reinigenden Oberfläche.

Eine Oberflächenlaserung kann als Rutschhemmung in den Klassen R9 und R10 umgesetzt werden. Zusätzlicher Vorteile hier ist die fast vollständige Sichtdurchlässigkeit.