Überkopfverglasung

Als Überkopfverglasungen gelten Verglasungen, die mehr als 10° gegen die Vertikale geneigt sind. Auch Verglasungen mit geringerer Neigung sind als Überkopfverglasungen einzustufen, sofern bei diesen eine Belastung durch Schneeanhäufung möglich ist. Gewöhnliche Überkopfverglasungen werden im Allgemeinen nicht planmäßig durch Personenverkehr belastet. In Einzelfällen können diese jedoch kurzfristig zu Reinigungszwecken betreten werden (betretbare Gläser).

Für Verglasungen, die im Überkopfbereich planmäßig durch Personenverkehr belastet werden können, gelten die Regelungen für begehbare Verglasungen, deren Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der experimentellen Nachweise, deutlich höher sind.

Genauer geregelt werden solche Verglasungen in Deutschland in den Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen (TRLV).