Begehbare Gläser

Begehbares Glas ist aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken. Bauelemente wie Böden, Treppen oder Decken aus Glas ermöglichen völlig neue transparente Raumkonzepte, die Licht und Weite ausstrahlen.

Als begehbare Verglasungen gelten Konstruktionen, die planmäßig durch Personenverkehr belastet werden:

> Fußböden, Podeste
> Treppenstufen
> Brückenverglasungen
> Lichtausschnitte
> begehbare Dächer, Balkone
> Galerien

Begehbares Glas wird in der neuen Norm DIN 18008 in definierten Dimensionen bzw. Maßverhältnissen geregelt. Innerhalb dieser Regeln kann begehbares Glas unkompliziert und schnell gehandelt und eingebaut werden. Darüber hinaus ist der Gestaltungsfreiheit bis hin zur Durchleuchtung keine Grenze gesetzt, jedoch sind u.U. Zustimmungen im Einzelfall erforderlich.

Gefertigt sind begehbare Gläser aus Verbundsicherheitsglas mit mindestens drei Einzelscheiben aus Float- oder Weißglas, verbunden durch mehrere hoch reißfesten PVB-Folien. Verschiedene Glasdesigns und Folienfarbenkönnen miteinander kombiniert werden.

DIN 51097 geprüfte Sicherheit gewährleisten zudem rutschhemmende Designs wie Siebdruck oder LaserGrip.Lasergrip ist eine mittels Laserstrahl erzeugte rutschhemmende Strukturierung von Glasoberflächen. Sie zeichnet sich durch Transparenz und hohe Beständigkeit aus und ist trotz einfacher Reinigung mit den Werten R9 und R10 zertifiziert.